Plasmatechnik und Antifilzeigenschaften von Wolle

- Nov 20, 2019-

In jüngster Zeit hat das Deutsche Wollforschungsinstitut die Erzeugung von AOX (Absorbable Organic Compounds im Chlorierungsprozess) in Emissionen durch den Einsatz der Plasmatechnologie zur Behandlung von Wollsplitter und -gewebe im Gaszustand erfolgreich vermieden.

Die Antifilzwirkung von Wolle beruht auf der Plasmaoxidationswirkung auf der Oberfläche. Wenn die Hydrophilie der Faseroberfläche erhöht wird, wird während des Waschprozesses ein Wasserfilm gebildet, der die einzelne Faser trennt und die Reibung verringert. Die durch Plasmabehandlung erzeugten hochenergetischen Partikel können jedoch die Faseroberfläche bombardieren, wodurch die Ablagerungsschicht auf der Oberfläche der Wollfaser beschädigt und die Differenz des Zweiwege-Reibungskoeffizienten verringert wird, um den Zweck von Anti zu erreichen Filzen.

Die Ergebnisse des Deutschen Wollforschungsinstituts haben große Fortschritte bei der Anwendung der Plasmatechnologie beim Wollvorschrumpfen erzielt. Plasma enthält viele aktive Teilchen wie Elektronen, Ionen, metastabile Moleküle und Atome, freie Radikale, Photonen und so weiter. Diese wissenschaftlichen Forschungsteilchen mit genügend Energie können einen Ätzeffekt mit der Wolloberfläche erzeugen und polare Gruppen einführen, die Sauerstoff und Stickstoff enthalten. Wenn das Harz erneut eingetaucht und gerollt wird, bedeckt das Harz die Faseroberfläche gleichmäßig, wodurch der Richtungsreibungseffekt von Wolle weiter geschwächt wird, um die Filzneigung des Gewebes deutlicher zu verringern.

Mit zunehmendem Bewusstsein für den Umweltschutz ist das traditionelle chlorhaltige Antifilz-Veredelungsverfahren begrenzt und wird durch ein chlorfreies Veredelungsverfahren ersetzt. Plasmatechnologie, Nicht-Chlor-Oxidation und Enzymbehandlung sind in Zukunft der unvermeidliche Trend der Woll-Antifilzveredelung.

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